Schulärztin

Dr. Regina Müllebner

Sprechstunden:
– Mittwoch: 7:30 – 13:30
– für Eltern: nach Vereinbarung (02572/2305560)

Themen:
– Erkältung
– Frühlingszeit ist Zeckenzeit
– Händewaschen ist oberstes Gebot
– Immunsystem stärken
– Läusealarm – ruhig Blut
NEU! Pollen, Heuschnupfen, Allergie, Asthma
– Richtig lüften zu jeder Jahreszeit
– Richtig niesen und husten
NEU! Unliebsame Urlaubsgäste – Flöhe, Wanzen & Co.

Die kalte Jahreszeit hat begonnen und Schnupfen, Husten und Co lassen nicht auf sich warten!!

Besonders dort, wo viele Menschen sehr engen Kontakt haben und sich über einen längeren Zeitraum in einem Raum aufhalten –

also im Klassenzimmer- ist die Ansteckungsgefahr besonders groß!

Viren und Bakterien wandern durch Tröpfcheninfektion (z.B. Niesen, Husten)oder direkten Kontakt (Händeschütteln, Türklinken) von Mensch zu Mensch.

Küssen oder auch das Kratzen an der Nase, aber auch schmutzige Handys und PC – Tastaturen können schnell dazu führen, dass diese Keime über die Schleimhäute der Nase oder des Rachens in den Körper gelangen.

Ob wir uns anstecken, hängt von der Menge der Viren und der Funktion unseres Immunsystems ab.

Tipps und Tricks, wie man sich vor Ansteckung mit Schnupfen- oder Grippeerregern schützen kann, findet ihr auf den folgenden INFO – Seiten und jeweils passenden Links:

https://www.youtube.com/watch?v=CHTruV6RoQ8 (Galileo- Virenfallen im Alltag)

https://www.youtube.com/watch?v=ryviSbkP_c8 (Fünf Dinge über Erkältung | W wie Wissen | DAS ERSTE)

DO’s and DONT’s

DO:

– regelmäßig Händewaschen
– Menschenmassen meiden
– in die Armbeuge niesen
– regelmäßig Lüften
– Immunsystem stärken

DON’T:
– ungewaschenes Obst
– verschmutzte Handys und PC Tastaturen
– Niesen in die Hand
– Händeschütteln, Küssen
– Stofftaschentücher

Benützte Taschentücher gleich entsorgen, nicht im Bankfach liegen lassen!

Regelmäßig lüften!

Viren können sich stundenlang in warmer Raumluft aufhalten.

Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus,

das macht diese wieder anfälliger für Viren und Bakterien.

Deshalb sollte man regelmäßig für frische Luft von außen sorgen und die Viren durchs offene Fenster nach draußen befördern!

Auch die Luft befeuchten: Schalen mit Wasser aufstellen, nasse Handtücher aufhängen!

Keine Angst vor der Kälte: Frischluft erwärmt sich sehr schnell!

Händewaschen ist oberstes Gebot!

Das Risiko einer Ansteckung wird durch häufiges Händewaschen um 50% gesenkt!

Viren werden auch beim Händeschütteln weitergegeben oder sie haften z.B. an Türklinken, Fernbedienungen, Lichtschaltern, Einkaufwagen, Tastaturen, Handys,…

oder auch an der Haltevorrichtung im Bus und U-Bahnen.

Das Keimpotential an regelmäßig gesäuberten öffentlichen Toiletten ist dagegen vergleichsweise sehr gering!

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, Dinge anzufassen, mit denen andere Menschen in Berührung kommen.

Greifen wir uns danach ins Gesicht, Mund oder Nase, können die Erkältungserreger in die Schleimhaut gelangen und uns krank machen.

Deshalb: Lieber etwas häufiger als gewöhnlich die Hände waschen, auch wenn sie scheinbar sauber sind.

Außerdem ist es wichtig, warmes Wasser und Seife zu benützen und die Hände lange genug abzuspülen.

Weil sich Erkältungsviren auch über gemeinsam benutzte Gegenstände verbreiten, ist es sinnvoll, diese hin und wieder abzuwischen – mit heißem Wasser, Seife oder den gängigen Haushaltsprodukten.

Ausreichend schlafen!

Banal , aber sehr wichtig.

Laut Studien erkälten sich Menschen, die mehr als 8 Stunden schlafen, 3x weniger als „Kurzschläfer“.

Luft, Licht, Sonne!

Dadurch kann im Körper ausreichend Vitamin D produziert werden – das ist wichtig für die Regeneration der Körperzellen.

Viel Obst und Gemüse!

Um eine ausreichende Vitaminzufuhr zu gewährleisten.

Viel trinken!

Am besten Wasser, Tee, warme Fruchtsäfte.

Dadurch werden die Schleimhäute gut befeuchtet und die Erreger besser abgewehrt.

Wenn das nicht ausreicht: befeuchtende Nasensprays, z.B. aus Meersalz, in der Apotheke erhältlich.

Hühnersuppe?!

Stimmt! Hühnersuppe wirkt entzündungshemmend und enthält viele gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine, Eisen und Zink.

Und wenn es mich trotzdem „erwischt“ hat??

Nach Möglichkeit ein paar Tage zu Hause bleiben und sich auskurieren- nicht nur um sich selbst zu schützen, sondern auch Schulkollegen, Freunde und Lehrer vor der Ansteckung zu bewahren.

Durch Bettruhe wird der Heilungsprozess beschleunigt.

Verschleppte Erkältungen können nicht selten unangenehme Spätfolgen mit sich ziehen, wie z.B. eine Entzündung des Herzmuskels.

Und wer krank eine Schularbeit schreibt, kann wahrscheinlich nicht die erforderliche Leistung erbringen.